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Die börsennotierten Technologiekonzerne Andritz AG und Jagenberg AG haben ein Joint Venture zum Betrieb des Geschäfts der Küsters Gruppe mit Sitz in Krefeld abgeschlossen. Der Düsseldorfer Gesellschaftsrechtler Dr. Alexander Hirsch beriet dabei die österreichische Andritz-Gruppe. Der Konzern übernahm 60 Prozent der Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen und verfügt damit über die Stimmenmehrheit.
Die Andritz-Gruppe ist einer der Weltmarktführer im Bereich hoch entwickelter Produktionssysteme für die Zellstoff- und Papierindustrie, die Stahlindustrie und andere spezialisierte Industriezweige. Andritz beschäftigt an 15 Produktionsstätten weltweit rund 5.900 Mitarbeiter. Die Küsters Gruppe ist eine weltweit operierende Unternehmensgruppe im Bereich Papier- und Vliesstoffmaschinen. Das Gemeinschaftsunternehmen mit Sitz in Krefeld werde mit rund 500 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 70 bis 80 Millionen Euro erzielen, heißt es in einer Ad-hoc-Mitteilung der Jagenberg AG.
Dem Abschluss des Joint Ventures ging eine umfassende Restrukturierung der gesamten Küsters Gruppe voraus. Die Europäische Kommission hat kürzlich die kartellrechtliche Freigabe erteilt.
Berater Andritz-Gruppe: Nörr Stiefenhofer Lutz
Gesellschaftsrecht: Dr. Alexander Hirsch
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