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„Wenn Nörr in Zukunft ihr beeindruckendes Tempo beibehält, könnte sie ein fester Kandidat für die Überholspur werden.“ Diese Prognose stammt aus der Begründung für den Titel „Kanzlei des Jahres für öffentliches Wirtschaftsrecht“, den Nörr gestern Abend von dem juristischen Verlag Juve im Rahmen der „Juve-Awards 2006“ verliehen bekam. Ein Grund für die Auszeichnung war die integrierte Praxisgruppe „Public Private Partnership und Privatisierung“, in der Experten für Immobilienrecht, Gesellschafts-, Vergabe- und Steuerrecht sowie öffentliches Recht zusammenarbeiten.
Nörr Stiefenhofer Lutz behält das Tempo nicht nur bei, sondern erhöht es. Am 1. Januar kommenden Jahres wechseln mit Dr. Alexander von Negenborn (48) und Dr. Olav Wagner (39) anerkannte Spezialisten für Public Private Partnership (PPP), Privatisierung und Vergaberecht von Lovells ins Berliner Büro von Nörr. Mit ihnen kommen vier Associates: Dr. Benjamin Görs, Carsten Kunkel, Marc Petit und Alexander Weigelt. Das Berliner Büro wächst damit von 48 auf 54 Rechtsanwälte und Steuerberater und festigt so seine Position als eine der größten Kanzleien in der Hauptstadt.
„Während andere Kanzleien ihre Büros in Berlin schließen, setzen wir auf den Ausbau regierungsnaher Geschäftsfelder wie PPP, Public Affairs, subventionierter Branchen wie erneuerbare Energien sowie große Infrastruktur- und Konversionsprojekte“, sagt Dr. Tobias Bürgers, Sprecher von Nörr Stiefenhofer Lutz.
Weitere Stärken und wachsende Geschäftsfelder von Nörr in Berlin sind:
- Bankprozessrecht
- Immobilien-Transaktionen für internationale Investoren wie Caisse de Depots mit den Tochtergesellschaften CDP Real Estate and SITQ, Gazeley UK Limited, Cypress Grove Investments (den Managern des Soros Real Estate Fund) sowie für deutsche Unternehmen wie die Vivacon AG bei einem Joint Venture mit Forum Partners Investment Management LLC aus den USA
- Beratung internationaler Medienkonzerne mit Niederlassungen in Berlin wie MTV/Viacom, Universal Music, Sony Europe und Ebay, ebenso europäischer und deutscher Medienkonzerne wie SES Astra, EM.TV AG, DSF Deutsches Sportfernsehen und Axel Springer AG
- Beratung im Gesellschaftsrecht wie kürzlich die Ecotel AG beim Börsengang und beim Erwerb von DSLCOMP, Finanzierungsrunden bei Myphotobook, den US-Elektronik-Konzern Molex bei einem öffentlichen Angebot für Woodhead Industries oder den Insolvenzverwalter beim Verkauf der Mehrheit an der börsennotierten Joh. Friedrich Behrens AG
- Kartell- und Vertriebsrecht. Die international renommierte Praxis von Nörr berät beispielsweise derzeit einen Mandanten europaweit in 28 Rechtsordnungen
- Funktion als Brückenkopf bei Transaktionen in Mittel- und Osteuropa wie zuletzt für den französischen Thales-Konzern und den Private-Equity-Investor Oaktree.
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