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Ein Konsortium aus neun Banken hat 64,7 Prozent der Anteile an dem börsennotierten Berliner Büro-Artikel-Großhändler Herlitz AG an den US-Finanzinvestor Advent International verkauft. Ein Anwaltsteam von Nörr Stiefenhofer Lutz unter Führung des Berliner Partners Dr. Thomas Hoffmann hat die Banken dabei beraten. Für die restlichen 35 Prozent will Advent den Aktionären nach eigenen Angaben ein öffentliches Übernahmeangebot unterbreiten. Anfang Oktober soll die Transaktion mit allen behördlichen Genehmigungen abgeschlossen sein.
Nörr Stiefenhofer Lutz berät das Banken-Konsortium seit der Insolvenz im Jahre 2002. Der Sanierungsprozess, der in dem ersten erfolgreichen Insolvenzplanverfahren eines börsennotierten Unternehmens begonnen wurde, konnte durch den Verkauf an Advent abgeschlossen werden.
Neben den Aktien verkaufte das Banken-Konsortium auch Rückzahlungsforderungen aus Darlehen, die Herlitz erhalten hatte, an Advent. Falls das Kartellamt den Kauf genehmigt, wird das bisherige Konsortium sein Kreditengagement beenden. Die weitere Finanzierung von Herlitz wird dann die Commerzbank übernehmen.
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