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Dr. Michael Neumann
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27.10.2008

Die Public-Affairs-Experten von Nörr Stiefenhofer Lutz haben das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) bei der Umsetzung der Europäischen Territorialen Agenda beraten. Ein Team unter der Leitung des Berliner Partners Dr. Holger Schmitz moderierte einen Diskussionsprozess zwischen Politik und Unternehmen, dessen Ergebnis, die „Charta Wirtschaft und Raum: Aufruf zum Territorialen Dialog“, heute in Leipzig der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Beteiligt waren 30 in- und ausländische Unternehmen, darunter Air Berlin, Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, Evonik, IBM, Karstadt, Kaufhof, Microsoft und Siemens.

Die Idee zur Charta entstand aus der Erkenntnis, dass die Politik allein die Herausforderungen einer weiteren wirtschaftlichen Entwicklung der Regionen Europas nicht meistern kann. Daher soll künftig ein intensiver Dialog mit der Wirtschaft geführt werden, um frühzeitig zu erkennen, welche rechtlichen Rahmenbedingungen die Politik schaffen oder ändern sollte. „Die Charta ist ein Symbol für einen Paradigmenwechsel der Politik, die den Unternehmen anbietet, die räumliche Entwicklung gemeinsam zu gestalten“, sagt Schmitz. „Wir sind stolz darauf, als Kanzlei Politik und Untenehmen einander näher gebracht und einen institutionellen Rahmen dafür mitentwickelt zu haben“.

Zu den in der Charta bereits benannten Projekten gehört die Änderung der gesetzlichen Regelungen, um die Errichtung und Änderung energieeffizienter Gebäude wirtschaftlich attraktiver zu machen, die Vereinfachung von Genehmigungsverfahren für erneuerbare Energieanlagen oder die Vereinbarung regionaler Pakte zur Energieeinsparung.

Zuletzt beriet Nörr das BMVBS bei der Entwicklung einer Charta für ein Netzwerk 'Vital Cities'. Dabei ging es um die Belebung der europäischen Innenstädte durch Ansiedlung von Einzelhandel (s. Presse-Mitteilung vom 5. Mai 2006).

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