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Die Präsidentenwahl in der Ukraine ist entschieden. Neuer Amtsinhaber wird voraussichtlich Viktor Janukowitsch, daran wird auch der Anfechtungsversuch von Gegenspielerin Julia Timoschenko vermutlich nichts ändern. So die Einschätzung von Rechtsanwalt und Ukraine-Experte Dr. Mansur Pour Rafsendjani von der Kanzlei Noerr. Er rät Investoren zu Gelassenheit und Zuversicht.
„Unabhängig davon, ob der amtierende Präsident Juchschenko von Janukowitsch oder Timoschenko abelöst wird: Nüchterne Fakten sprechen dafür, dass sich in der Ukraine bald wieder einiges zum Besseren wendet", sagt der Leiter des Kiewer Büros der internationalen Sozietät. „Die gegenwärtige Blockade zwischen Präsident und Premierminister wird in Kürze aufgehoben. Die Weg für die nötigen Reformen ist dann frei und sie liegen im Interesse aller Parteien."
Ob das Land diese Chance nutze, lasse sich aus Sicht von Investoren an handfesten Kriterien beurteilen, sagt der Anwalt:
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Erfüllt die Ukraine die Forderungen des Internationalen Währungsfonds?
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Kommen die geplanten und angekündigten Privatisierungen in Gang?
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Bringt das Land sein Verhältnis zu Russland in eine – realpolitische – Balance?
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Fördert oder behindert die Entwicklung der ukrainischen Landeswährung die Interessen dortiger Unternehmen?
Investoren sollten die Entwicklung beobachten. Die Preise für Unternehmen sind niedrig und der Markt besitzt ein Wachstumspotenzial wie kaum ein anderer in Europa. Mut zur frühen Expansion könnte belohnt werden.
Pour Rafsendjani berät seit 2007 Investoren beim Einstieg in den ukrainischen Markt sowie beim Schutz ihrer rechtlichen und wirtschaftlichen Interessen. Noerr gehört zu den zehn größten Kanzleien Deutschlands und mit Standorten in sieben Staaten Mittel- und Osteuropas auch zu den führenden Rechts- und Steuerberatern in „Emerging Europe".
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