Arbeitsrecht

labour law

Die Dynamik der globalisierten Märkte und die fortschreitende Digitalisierung fordern ständig Veränderungen in Unternehmen: strukturelle Neuaufstellung durch Transaktionen, Umstrukturierungen, Outsourcings oder andere organisatorische Maßnahmen zur Sicherung des unternehmerischen Handlungsspielraums, wie die Optimierung der Kostenstruktur durch flexiblen Mitarbeitereinsatz (inkl. Leiharbeit). Nur Unternehmen, die agil sind, bleiben dauerhaft wettbewerbsfähig und können Marktchancen nutzen. So erfordert die zunehmend digitalisierte Arbeitswelt eine innovative und präzise Gestaltung arbeitsrechtlicher Verhältnisse : Mobile und/oder virtuelle Arbeitsplätze sowie der Wandel hin zu Cloud-Arbeitswelten sind flexibel und gleichzeitig sicher im Hinblick auf Daten- und Know-how-Schutz zu gestalten.

Darüber hinaus ist gelungene Mitarbeiterführung ein wichtiger Erfolgsfaktor für Unternehmen: Moderne Arbeitszeitmodelle, passende Anreizsysteme oder auch Compliance-Handbücher – eine unternehmensspezifische Gestaltung hilft, Risiken sowie unnötige Kosten zu vermeiden. Daneben erzeugen natürlich arbeitsrechtliche Neuerungen sowie die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) ständig Anpassungsbedarf. Neuere Beispiele sind die Erhöhung des Mindestlohns (MiLoG), das Gesetz zur Regulierung von Leiharbeit oder die Neuerungen bei Werk- und Dienstverträgen.

In der Regel dürfen Tarifpartner und/oder Betriebsverfassungsorgane bei all diesen Themen nicht außen vor bleiben – hier ist Verhandlungsgeschick gefragt. Erweist sich eine arbeitsrechtliche Auseinandersetzung als unvermeidbar, entlastet eine erfahrene Prozessvertretung das Unternehmen wirksam.