Fit für die EEG-Reform: Noerr-Reihe Energiefrühstück bietet komprimierten Überblick

04.08.2014

Bereits vor Inkrafttreten der EEG-Novelle am 01. August hat Noerr die EEG-Reform im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Energiefrühstück“ an den Standorten Frankfurt/Main, Düsseldorf und München vorgestellt. Die Teilnehmer konnten sich vor Beginn des Büroalltags in einer guten Stunde über die wichtigsten Neuerungen zum Ausbau der einzelnen Technologien, zur Eigenstromversorgung sowie zur Besonderen Ausgleichsregelung informieren und mit den Experten von Noerr und den weiteren Veranstaltungsteilnehmern hierzu austauschen.

Ausgelöst durch die öffentliche Diskussion über hohe Energiepreise und angetrieben durch das EU-Beihilfeverfahren, hat die Große Koalition die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) frühzeitig zu einem ihrer wichtigsten Projekte gemacht. Die Reform wurde seit dem ersten Regierungsentwurf vom 08. April diesen Jahres mit Hochdruck vom federführenden Bundeswirtschaftsministerium betrieben und mit beachtlichem Tempo umgesetzt.

Durch die Bestätigung des weiteren Ausbaus der einzelnen Technologien, insbesondere Onshore und Offshore Windkraft sowie Photovoltaik, schafft das nun in Kraft getretene EEG 2014 Investitionssicherheit für Vorhabenträger und Investoren von erneuerbare Energien Projekten. Das gilt jedenfalls bis zur geplanten Umstellung des derzeitigen Förderregimes auf Ausschreibungsverfahren ab 2017. Weniger positiv fällt die Reform hingegen für die kostentragende Industrie aus, die sich nun auf verschärfte Regeln zur Eigenstromversorgung und zur Besonderen Ausgleichsregelung einzustellen hat. Für die Antragstellung zur Begrenzung der EEG-Umlage gilt dabei allerdings eine einmalige Fristverlängerung bis zum 30. September diesen Jahres.

Die Veranstaltungsunterlage ist für die Teilnehmer wie auch für sonstige interessierte Personen erhältlich; bitte wenden Sie sich hierzu an Dr. Maximilian Uibeleisen.