Whitepaper Know-how-Schutz 4.0

05.12.2016

Wie Unternehmen ihr digitales Geschäftsmodell strategisch absichern können.

Whitepaper Know-how-Schutz 4.0Daten, Algorithmen und Software sind das strategische Asset digitaler Geschäftsmodelle. Der Schutz dieses geheimen Know-hows und anderer vertraulicher Informationen ist jedoch in vielen Unternehmen unterentwickelt. Nachlässigkeiten bei Schutzmaßnahmen werden verstärkt auch rechtliche Konsequenzen haben: Wer sein Know-how nicht angemessen schützt, wird künftig in gerichtlichen Verfahren wegen Geheimnisdiebstahl gegen Verletzer als nicht schutzwürdig angesehen.

Bis spätestens zum 5. Juli 2018 wird der Gesetzgeber die EU-Richtlinie über den Schutz vertraulichen Know-hows und vertraulicher Geschäftsinformationen umsetzen. Spätestens ab dann muss der Inhaber von Geschäftsgeheimnissen in einem Verletzungsverfahren darlegen und beweisen, dass sein Know-how angemessen geschützt ist, und zwar (auch) für die Vergangenheit.

Ein ausreichend effektives Schutzniveau zu erreichen ist dabei alles andere als trivial. Denn der Schutz von Geschäftsgeheimnissen wird in den zunehmend vernetzten Strukturen der digitalen Wirtschaft immer schwieriger. Ob Mitarbeiter, Hacker oder Kooperationspartner: Gefahren drohen von vielen Seiten. Dem stets drohenden Abfluss von Know-how müssen Unternehmen deshalb aktiv entgegenwirken.

Der Schutzkokon betrifft gleich drei Bereiche:

    • organisatorische Maßnahmen,
    • rechtliche bzw. vertragliche Absicherungen sowie
    • IT-Sicherheitsstandards.

Grundlage jedes effektiven Know-how-Schutzes ist die unternehmensinterne und systematische Erfassung wichtigen Know-hows sowie die Kategorisierung von relevanten Informationen und Geheimnisträgern. Rechtliche Maßnahmen – darunter fallen etwa Verträge mit Arbeitnehmern und Kooperationspartnern oder auch Allgemeine Geschäftsbedingungen – bilden den Rahmen von digitalen Geschäftsmodellen. Und erst eine ausreichende IT-Sicherheit gewährleistet auch eine tatsächliche Absicherung des geheimen Know-hows.

Was im Detail zu tun ist und wie sich Unternehmen jetzt auf die neue Rechtslage vorbereiten sollten, ist Thema des neuen Noerr-Whitepapers „Know-how-Schutz 4.0“.