American Lawyer zeichnet Noerr-Litigation-Team bei den Global Legal Awards aus

13.10.2015

Für ihre erfolgreiche Beratung und Vertretung der Kommunalen Wasserwerke Leipzig (KWL) in einem Prozess vor dem High Court of Justice in London wurde die Wirtschaftskanzlei Noerr in New York geehrt. Eine Jury des renommierten US-Magazins American Lawyer zeichnete das Verfahren zum „Global Dispute of the Year: U.K. Litigation“ aus. In dem Rechtsstreit ging es um Forderungen von Großbanken aus derivaten Finanztransaktionen in Höhe von 350 Millionen Euro.

Dem Urteil ging ein fast fünf Jahre dauernder Rechtsstreit in Deutschland und England voraus. Am 4. November 2014 hatte der Londoner High Court nach fast dreimonatigen Verhandlungen sein Urteil verkündet: Die Banken haben keine Zahlungsansprüche gegen die KWL aus vier in den Jahren 2006 und 2007 abgeschlossenen sogenannten Collateralised Debt Obligations (CDOs).

Auf Seiten der KWL waren neben dem Noerr-Team auch britische Anwälte von Addleshaw Goddard sowie die Barrister Tim Lord QC und Simon Salzedo QC (Brick Court Chambers) tätig. Die Federführung aller Teams lag bei der Münchner Noerr-Partnerin Christine Volohonsky.

Noerr wurde in diesem Jahr bereits mehrfach auf internationaler Ebene ausgezeichnet. Neben dem American Lawyer zeichnete Chambers die Kanzlei als „Germany Law Firm of the Year 2015“ aus und The Lawyer verlieh Noerr den Award als „Law Firm of the Year: Germany“. In Deutschland ehrte der Juve Verlag die Kanzlei 2014 mit Awards in den Kategorien „Kanzlei des Jahres“ sowie „Kanzlei des Jahres für M&A“.