Noerr berät Veolia bei strategischem Deinvestment

07.06.2016

Die Wirtschaftskanzlei Noerr hat mit einem Team um die Berliner Partner Dr. Tibor Fedke und Dr. Christoph Spiering Veolia bei dem Verkauf seiner Beteiligung am Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH (KWB) beraten. Die von der langjährigen Noerr-Mandantin gehaltenen Anteile an der Forschungseinrichtung werden von landeseigenen Gesellschaftern übernommen. Der Berliner Senat hat dem Verkauf bereits zugestimmt, die Zustimmung des Abgeordnetenhauses steht allerdings noch aus.

Das strategische Deinvestment bildet für Veolia den Schlusspunkt der Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe. 2013 hatte der Konzern für knapp 600 Millionen Euro seinen Anteil an den Berliner Wasserbetrieben an das Land Berlin verkauft – bereits seinerzeit begleitet von Noerr. Der Verkauf der Forschungseinrichtung war damals bei den Verhandlungen ausgeklammert worden. Am KWB bleiben nach dem Veolia-Ausstieg die Berliner Wasserbetriebe (BWB), die Berlinwasser Holding (BWH) und die Technologiestiftung Berlin (TSB) als Gesellschafter beteiligt. Mit dem Land Berlin vereinbarte Veolia einen Vergleich und zahlt 12,4 Millionen Euro, die zweckgebunden dem KWB zugutekommen.

Veolia erschließt derzeit in Deutschland neue Geschäftsfelder und setzt dabei auf die rechtliche Begleitung durch Noerr und seine M&A-Spezialisten für die Beratung von Unternehmen aus regulierten Industrien. So hat ein Team um Tibor Fedke und Christoph Spiering erst Anfang 2016 den Konzern bei der Übernahme der Nuon Energie und Service von Vattenfall beraten.

Berater Veolia Deutschland GmbH: Noerr LLP

Dr. Tibor Fedke, Dr. Christoph Spiering (gemeinsame Federführung, beide Corporate/M&A), Dr. Carsten Heinz (Tax), Dr. Holger Schmitz (Regulatory & Governmental Affairs, alle Berlin), Dr. Andrea Zwarg (Corporate/M&A, beide Frankfurt)

Associates: Katrin Andrä (Lead Associate, Corporate/M&A, Berlin), Dr. Julia Gerzen (Corporate/M&A), Florian-Felix Marquardt (Tax, alle Berlin)