Noerr erzielt neuen Umsatzrekord - Investitionen in strategische Geschäftsfelder werden honoriert / Umsatz wächst um 12,3 Prozent auf 191 Millionen Euro

26.03.2014

Die internationale Wirtschaftskanzlei Noerr LLP blickt erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr mit einem Wachstum über dem Marktdurchschnitt zurück. Sowohl kanzleiweit als auch in Deutschland legte der Umsatz zweistellig zu. Wachstumstreiber waren – wie schon in den Vorjahren – die strategischen Geschäftsfelder und grenzüberschreitende Beratungsleistungen.

Noerr knüpfte im Geschäftsjahr 2013 an die im Marktvergleich überdurchschnittlichen Wachstumsraten der letzten Jahre an. Dabei setzt die Kanzlei weiter sowohl auf ihre Unabhängigkeit als auch ein breites pan-europäisches Beratungsangebot mit einem Fokus auf strategische Geschäftsfelder, die auch 2013 wieder maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg beitrugen: Überdurchschnittlich stark fiel das Wachstum in den Bereichen Corporate/M&A, Litigation, Media IP & IT sowie bei der Beratung von Unternehmen in regulierten Branchen wie Banken, Energie, Telekommunikation und Versicherungen aus. „In den vergangenen Jahren haben wir besonders stark in unsere strategischen Geschäftsfelder investiert. Die große Nachfrage der Mandanten bestätigt unsere Strategie“, erläutert Co-Sprecher Dr. Tobias Bürgers.

Kanzleiweit stieg der Umsatz im Geschäftsjahr 2013 auf 190,8 Millionen Euro an, ein Plus von 12,3 Prozent (Vorjahr: 170,0 Millionen Euro). Im deutschen Markt fiel der Wachstumszuwachs noch deutlicher aus: Mit 164,5 Millionen Euro erwirtschaftete die Kanzlei 15,2 Prozent mehr als im vorangegangenen Geschäftsjahr (142,9 Millionen Euro). Leicht rückläufig war der Umsatz in den Büros in Mittel- und Osteuropa. Mit 26,3 Millionen Euro setzte Noerr in der Region rund 3 Prozent weniger um.

„Insbesondere das grenzüberschreitende Geschäft legte weiter zu“, ergänzt Co-Sprecher Dr. Alexander Ritvay. Prominentes Beispiel ist die Beratung von Mitsubishi Heavy Industries (MHI) bei einem der weltweit größten Joint Ventures im Energiebereich, dem Zusammenschluss der thermischen Kraftwerkssparten von MHI und Hitachi (Transaktionsvolumen rund 8,7 Milliarden Euro). Ritvay: „Hier spielen wir auch unsere Vorteile als unabhängige Wirtschaftskanzlei aus, die bei grenzüberschreitenden Transaktionen auf ein starkes Netzwerk internationaler Top-Kanzleien setzen kann. Davon profitieren unsere Mandanten. Entsprechend haben wir uns auch inzwischen in den League Tables der Finanzinformationsdienste fest unter den Top-10-Rechtsberatern bei Transaktionen etabliert.“

Neben grenzüberschreitenden Transaktionen demonstrierte Noerr im Corporate-Geschäft erneut Beratungsstärke insbesondere bei Transaktionen im regulierten Umfeld, Distressed M&A, Immobilientransaktionen und im Bereich E-Commerce. Zu den bedeutenden Mandaten zählten u.a. die Beratung der Deutschen Telekom bei der Übernahme des osteuropäischen Breitbandanbieters GTS, die Beratung auf Seiten der Frankfurter Rundschau beim erfolgreichen Verkauf an die FAZ, die Beratung von Veolia beim Verkauf der Beteiligung an den Berliner Wasserbetrieben, die Beratung von ABN Amro beim Erwerb des deutschen Private-Banking-Geschäfts der Credit Suisse oder die Beratung von Zalando beim Einstieg neuer Investoren.

Bei Transaktionen und Finanzierungen im Immobiliensektor spielte Noerr erneut eine herausragende Rolle. So begleitete die Kanzlei erst kürzlich die Deutsche Annington bei der Übernahme von insgesamt 41.000 Wohneinheiten der Vitus-Gruppe (1,4 Milliarden Euro Transaktionsvolumen) und der DeWAG (970 Millionen Euro Transaktionsvolumen). Weitere bedeutende Mandate waren die Beratung der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) bei der Refinanzierung des Frankfurter „Tower 185“ oder die Beratung der CA Immo Gruppe beim Verkauf eines Immobilienpakets (Verkehrswert: 800 Millionen Euro) an die PATRIZIA Gruppe.

Im Bereich Litigation setzt die Deutsche Bank weiterhin auf Noerr und verlängerte die erfolgreiche Kooperation. Die Deutsche Bank hatte 2011 die Prozessführung auf Noerr konzentriert und eine exklusive Vereinbarung über die bundesweite Mandatierung geschlossen. Noerr vertritt seitdem die Gesellschaften des Deutsche Bank-Konzerns umfassend vor Gericht und koordiniert die Rechtsstreitigkeiten. Zudem betraute ThyssenKrupp die Kanzlei mit der externen Verstärkung der Compliance-Organisation des Konzerns.

Leicht rückläufig war das Geschäft in den Büros in Mittel- und Osteuropa. „In der Region fehlten auch 2013 in zahlreichen Staaten Wachstumsimpulse“, sagt Bürgers. Dennoch konnte die Kanzlei erneut große deutsche Konzerne bei ihren Investitionen in Mittel- und Osteuropa begleiten, darunter Siemens beim Joint Venture mit Russian Machines zum Bau und Verkauf von U-Bahn-Waggons oder Rolls-Royce Power Systems (ehemals: Tognum) bei der Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit JSC Transmashholding, einem der größten russischen Hersteller von Schienenfahrzeugen.

In Brüssel eröffnete die Kanzlei ein neues Büro. Im Zentrum steht die Beratung im Kartell- und Beihilferecht, im Vertriebsrecht sowie von Unternehmen aus regulierten Branchen.

Die Zahl der Professionals stieg leicht um 1,2 Prozent auf 488 (Vorjahr: 482). Mit einem Plus von 4,1 Prozent fiel in Deutschland das Personalwachstum etwas stärker aus. Hier sind nun 376 Professionals für die Kanzlei tätig (Vorjahr: 361). Zum Stichtag 31.12.2013 beschäftigte Noerr insgesamt 1.089 Mitarbeiter, im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 1,5 Prozent. In Deutschland legte die Mitarbeiterzahl um 5,3 Prozent auf 892 zu.

Der erfolgreiche Kurs der Kanzlei wurde abermals durch die Fachpresse gewürdigt: Bei den britischen „Legal Business Awards“ des Verlags Legalease wurde Noerr als „International Firm of the Year 2014“ ausgezeichnet.

„Auch für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir erneut eine steigende Nachfrage nach unseren Beratungsdienstleistungen“, sagt Bürgers. Im Fokus stehen weiter das Aktien- und Kapitalmarktrecht, Banking & Finance, Compliance & Investigations, Litigation, Kartellrecht und die Beratung von Unternehmen in regulierten Branchen.