Dr. Kolja Dörrscheidt

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Partner
Mitglied der Practice Group Prozessführung, Schiedsverfahren & ADR
Mitglied der Practice Group Banking & Finance

Dr. Kolja Dörrscheidt ist spezialisiert auf die Vertretung von Kreditinstituten, Wirtschaftsunternehmen und Insolvenzverwaltern im Bankrecht (u.a. Kredit- und Kreditsicherungsrecht, Kapitalanlagerecht), Insolvenzrecht (u.a. Insolvenzanfechtung, Aus- und Absonderungsrechte) und im insolvenznahen Gesellschaftsrecht (u.a. Kapitalaufbringung, Kapitalerhaltung, Existenzvernichtungs- und Insolvenzverschleppungshaftung). Er führt regelmäßig auch Prozesse in anderen Bereichen des Zivil-, Handels- und Gesellschaftsrechts.

Kompetenzen

  • Prozessführung
  • Zwangsvollstreckung

Werdegang

  • Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Freiburg und Leipzig
  • Anwaltliche Tätigkeit in einer Insolvenzverwalterkanzlei
  • Anwaltliche Tätigkeit bei einer weltweit führenden Investmentbank in London (Großbritannien)
  • Seit 2005 bei Noerr
  • Zugelassen bei der Rechtsanwaltskammer Berlin

Referenzen

  • Abwehr von Insolvenzanfechtungsansprüchen wegen Kontokorrentverrechnungen eines Kreditinstituts bei einer Konzernkreditlinie in der Konzerninsolvenz
  • Schadensersatzklage gegen eine namhafte internationale Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wegen fehlerhafter Erstellung einer Financial and Tax Due Diligence im Vorfeld eines Unternehmenskaufs
  • Schadensersatzklage gegen einen europäischen Elektronikkonzern wegen Verstoßes gegen ein in einem Unternehmenskaufvertrag enthaltenes Wettbewerbsverbot
  • Vertretung eines Insolvenzverwalters bei der Geltendmachung von Ansprüchen aus §§ 30, 31 GmbHG analog gegen einen französischen Staatskonzern

 

Mitgliedschaften

  • Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht (DAV)
  • Arbeitsgemeinschaft für Insolvenzrecht und Sanierung (DAV)
  • Bankrechtliche Vereinigung – Wissenschaftliche Gesellschaft für Bankrecht e.V.
  • Berlin/Brandenburger Arbeitskreis für Insolvenzrecht e.V.

Ausgewählte Publikationen

  • Keine wechselseitige Handlungsortzurechnung zwischen mehreren Schadensverursachern im Deliktsgerichtsstand (hier: Klage wegen Aufklärungsmangel über Risiko von Börsentermingeschäften) („Melzer“), EuGH, Urt. v. 16. 5. 2013 – Rs C-228/11, EWiR 2014,31
  • Beweislast des Insolvenzgläubigers für Bestehen einer Aufrechnungslage schon vor Insolvenzeröffnung,
    BGH 26. 4. 2012 – IX ZR 149/11, in: EWiR, § 96 InsO 1/12, S. 633
  • Zur konkludenten Genehmigung einer Lastschriftbuchung durch den Schuldner, Anmerkung zu BGH, Urteil vom 26.7.2011 – XI ZR 197/10, EWiR 21/2011, § 684 BGB 4/11, S. 701 f.
  • Vermutung der Ursächlichkeit unrichtiger Prospektangaben zur Lage des Grundstücks oder zum
    Bodenwert für den Beitritt zu geschlossenen Immobilienfonds, Anmerkung zu BGH, Urteil vom 2.3.2009 II ZR 266/07, EWiR § 280 BGB 12/09, S. 733
  • Zur Genehmigung von Lastschriftbuchungen im Einzugsermächtigungsverfahren durch den vorläufigen schwachen Insolvenzverwalter, Anmerkung zu LG Köln, Urteil vom 27.1.2009 – 5 O 283/08, EWiR 17/2009 § 130 InsO 3/09, S. 547