Prof. Dr. Johannes Kreile

Rechtsanwalt
Partner
Mitglied der Practice Group Gewerblicher Rechtsschutz & Medien

Prof. Dr. Kreile gehört zu den herausragenden Medienrechtlern in Deutschland.

Er ist stellvertretender Geschäftsführer Fernsehen der Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen e.V. sowie Leiter deren Sektion Fernsehen und Geschäftsführer der VFF Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten. Für den Verband der Deutschen Konzertdirektion ist er als geschäftsführender Justitiar tätig. Neben seiner anwaltlichen Tätigkeit lehrt er in München an der Hochschule für Fernsehen und Film sowie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Prof. Dr. Kreile ist Mitherausgeber und Verfasser des Heidelberger Kommentars zum Rundfunkstaatsvertrag und auch als Autor zahlreicher Publikationen zum Medienrecht,
Urheberrecht und Telekommunikationsrecht hervorgetreten. Zudem ist er Vorsitzender der Richtlinienkommission der Filmföderungsanstalt und Mitglied des Verwaltungsrates der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien.

Kompetenzen

  • Medienrecht
  • Entertainment Law
  • Urheberrecht
  • Presserecht

Werdegang

  • Studium der Rechtswissenschaften, Betriebswissenschaften und Theaterwissenschaften an der Universität München 
  • Auslandserfahrungen: Internship bei der Heritage Foundation in Washington (USA); Trainee bei der Bank of Montreal in London (UK)
  • Seit 2001 bei Noerr
  • Zugelassen bei der Rechtsanwaltskammer München

Pressestimmen

  • Ausgezeichnet vom US-amerikanischen Branchenverlag Best Lawyers als Lawyer of the Year 2011 für Intellectual Property München

Mitgliedschaften

  • Deutsche Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht (GRUR) e.V.
  • Association Literaire et Artistique Internationale (ALAI)
  • Beirat des Instituts für Urheber- und Medienrecht und des Erich Pommer Instituts
  • Wissenschaftlicher Beirat der Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht sowie der Zeitschrift Kommunikation und Recht

Ausgewählte Publikationen

  • Die Regulierung kommerzieller Tätigkeiten von Tochtergesellschaften des öffentlich-rechtlichen Rundfunks am Beispiel von technischen Dienstleistungen und Programmproduktionen, zusammen mit Helge Heinrich, ZUM 2/2016, S. 110 ff.
  • Reform der Reform – Wie viel vom Kölner und Münchner Entwurf steckt im Referentenentwurf zum Urhebervertragsrecht?, (mit Enno Schley), in: ZUM 11/2015, S. 837 ff.
  • Komplexe Werke und einfache Vergütungsstrukturen – Verwertungsgesellschaften als Lösungsansatz, in: ZUM 10/2015, S. 765 ff.
  • Video-on-Demand als Teil einer technologieneutralen Weitersendung – ein Widerspruch? (mit Alexis von Kruedener), in: ZUM 10/2014, S. 772 ff.
  • Suchmaschinen und Pluralitätsanforderungen – Ist ohne gesetzliche Regelung der Suchmaschinen der Pluralismus und die Meinungsvielfalt in Gefahr? (mit Dr. Thomas Thalhofer), in: ZUM 8/9/2014, S. 629 ff.
  • Ende territorialer Exklusivität – Der EuGH als Totengräber? Welche Folgen hat der Karen-Murphy-Case?, in: ZUM 3/2012, S. 177 ff.
  • Medien ohne Grenzen – Offener Markt: Mögliche Konsequenzen im Bereich Film, in: ZUM 10/2011, S. 719 ff.
  • Die Umsetzung der Quotenregelung der AVMD-Richtlinie durch § 6 RStV im europäischen Vergleich (mit Alexander Bräunig), in: ZUM 7/2011, S. 529 ff.
  • Handbuch Medienrecht – Recht der elektronischen Massenmedien, (hrsg. v. Dörr, Kreile, Cole), Verlag Recht und Wirtschaft, 2. Auflage 2011
  • Ist Vielzahl Vielfalt, in: Perspektiven einer wertorientierten Medienpolitik, München 2010