Dr. Till Steinvorth

Rechtsanwalt
Partner
Mitglied der Practice Group Kartellrecht

Dr. Till Steinvorth berät zu allen Fragen des deutschen und des europäischen Kartellrechts. Er verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Fusionskontrolle und in Kartellbußgeldverfahren und vertritt Mandanten regelmäßig vor dem Bundeskartellamt und der Europäischen Kommission. Daneben berät Till Steinvorth zu Investitionsprüfungen nach der Außenwirtschaftsverordnung.
Bevor er im Jahr 2020 in zu Noerr wechselte, war er Leiter der deutschen Kartellrechtspraxis einer amerikanischen Kanzlei; zuvor war er als Anwalt an mehreren europäischen Standorten tätig, darunter Berlin, London und Brüssel. Das Handelsblatt zählt Till Steinvorth zu „Deutschlands besten Anwälten“, von der Wirtschaftswoche wird er als einer der „renommiertesten Kartellrechtler“ in Deutschland geführt, und Who’s Who Legal nennt ihn einen „national leader“. Till Steinvorth ist Lehrbeauftragter für Kartellrecht an der FOM Hochschule für Oekonomie und Management in Essen.

Kompetenzen

  • Deutsches und europäisches Kartellrecht
  • Deutsche und europäische Fusionskontrolle
  • Kartellbußgeldverfahren
  • Kartellschadenersatz
  • Compliance und interne Ermittlungen
  • Investitionsprüfungen

Werdegang

  • Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg und der Université d’Aix-Marseille, Aix-en-Provence (Frankreich)
  • Doktor der Rechtswissenschaften des Europäischen Hochschulinstituts in Florenz (Italien)
  • Anwalt bei einer internationalen Wirtschaftskanzlei in Düsseldorf 
  • Partner bei einer amerikanischen Wirtschaftskanzlei in Düsseldorf
  • Bei Noerr seit 2020
  • Zugelassen bei der Rechtsanwaltskammer Düsseldorf

Mitgliedschaften

  • Studienvereinigung Kartellrecht e.V.
  • IBA - International Bar Association

Ausgewählte Publikationen

  • Anm. zu EuG, Urteil vom 28.05.2020 – T-399/16, CK Telecoms UK Investments, Wirtschaft und Wettbewerb (WuW) 2020, S. 389.
  • „Europäisches Kartellrecht“, in: Göthel (Hrsg.), Grenzüberschreitende M&A-Transaktionen, 5 Aufl. 2020 (zusammen mit Wolfgang Wurmnest).
  • „Neue Wege in der Fusionskontrolle?“, Wirtschaft und Wettbewerb (WuW) 2020, S. 113.
  • „Die deutsche Fusionskontrolle“, in: Wiedemann (Hrsg.), Handbuch des Kartellrechts, 4 Aufl. 2020.
  • Anm. zu OLG Düsseldorf, Beschluss vom 26.08.2019, VI-Kart 1/19 (V), Facebook I, Wirtschaft und Wettbewerb (WuW) 2019, S. 519.
  • „Prüfung ausländischer Direktinvestitionen in Deutschland: Der Fall Cotesa“, Plattform M&A China/Deutschland, 2018.
  • „Information Exchange & the Extraterritorial Reach of the EU Competition Law“, JCA Journal, No. 731 (May 2018) S. 57–64 (zusammen mit Yoshihiro Takatori, Shinsuke Yakura and Sakon Kuramoto).
  • „Wenn Marktbeherrscher überhöhte Preise fordern dürfen“, Zeitschrift für Wettbewerbsrecht (ZWeR) 2017, S. 303–316.
  • „Schutz für deutsches Know-how: Bundesregierung verschärft Kontrolle ausländischer Investitionen in deutsche Unternehmen“, Deutscher AnwaltSpiegel, 17/2017, S. 3–5.
  • „Bestpreisklausel von Hotelbuchungsportal HRS kartellrechtswidrig“, Anm. zu OLG Dusseldorf, Urt. vom 09.01.2015, VI - Kart 1/14 (V), juris PraxisReport Handels- und Gesellschaftsrecht 7/2015 Anm. 5.
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