Noerr berät Polarium bei Partnerschaft mit RWE zur Vermarktung von virtuellem Batteriespeicher
Noerr hat mit einem Team um Dr. Gabriele Haas Polarium bei der Vereinbarung mit RWE beraten, Batterieflexibilität auf dem deutschen Strommarkt auf neue und innovative Weise zu vermarkten. Der schwedische Entwickler von dezentralen Batteriespeichersystemen und Flexibilitätslösungen tritt damit in den deutschen Markt ein.
Ab Ende 2026 beabsichtigt Polarium zunächst über 1.600 hinter dem Zähler liegende Batterie-Energiespeichersysteme (BESS) in ganz Deutschland über die eigene Cloud-Plattform zu einer virtuellen Batterie zu bündeln, was deren Echtzeitsteuerung und Marktbeteiligung ermöglicht und gleichzeitig Wert aus ungenutzten Ressourcen und Netzinfrastruktur schöpft. Im Rahmen der Multiasset-Tolling-Vereinbarung wird RWE mindestens 50 Megawatt Leistung und 135 Megawattstunden Strom aus dem dezentralem Batterieportfolio von Polarium vermarkten. Das Portfolio von Polarium soll auf etwa 300 Megawatt (810 Megawattstunden Strom) und mehr als 10.000 Batteriesysteme wachsen.
Polarium entwickelt derzeit ein Portfolio von in ganz Deutschland verteilten Batteriesystemen, die hauptsächlich der Absicherung dienen. Flexibilität, die nicht für Backup-Zwecke benötigt wird, wird virtuell über die Polarium-Plattform in einer einzigen marktreifen Ressource zusammengefasst. Die Kapazität aus dieser virtuellen Batterie steht RWE im Rahmen der Vereinbarung zur Verfügung.
Berater Polarium Energy Solutions AB: Noerr
Regulatory/Energy: Dr. Gabriele Haas (Leitung, Partnerin), Silvius Treutwein (Associate, beide Frankfurt)
Tax: Andre Happel (Partner), Thomas Renner (Senior Associate, beide Frankfurt)
IP/Product Regulation: Dr. Christoph Rieken (Partner, München)
Digital/Product Regulation: Julian Monschke (Associated Partner, Frankfurt)










