Consumer Protection Coordination – CPC-Verfahren

Die CPC-Verordnung (VO (EU) 2017/2394) hat die Durchsetzung von Verbraucher- und Wettbewerbsrecht in der EU grundlegend verändert. An die Stelle rein zivilrechtlicher und national beschränkter Rechtsdurchsetzung treten zunehmend behördlich koordinierte Durchsetzungsverfahren, die insbesondere auf grenzüberschreitende Geschäftsmodelle und den digitalen Binnenmarkt zielen. Für Unternehmen bedeutet dies eine neue Qualität regulatorischer Risiken – mit unmittelbaren Auswirkungen auf Compliance, Governance und ESG-Strategien.

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Wir beraten Unternehmen umfassend zu CPC-Verfahren und behördlicher Verbraucherschutzdurchsetzung auf EU-Ebene, von der präventiven Risikoanalyse über die Begleitung behördlicher Ermittlungs- und Durchsetzungsverfahren bis hin zur gerichtlichen Verteidigung. Dabei verbinden wir wettbewerbsrechtliche Expertise mit fundierten Kenntnissen des Verwaltungs- und Prozessrechts sowie des unionsrechtlichen Rahmens.

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Beratung liegt auf ESG-relevanten Fragestellungen, etwa bei Preis- und Transparenzpflichten, nachhaltigkeitsbezogenen Aussagen, Online-Vertriebs- und Plattformmodellen sowie behördlichen Maßnahmen mit grenzüberschreitendem Bezug. Aufgrund der hybriden Struktur der CPC-Verfahren und der bislang begrenzten Rechtsprechung unterstützen wir Mandanten zudem bei der strategischen Einordnung neuer Durchsetzungspraktiken und der Entwicklung belastbarer Compliance-Strukturen.

Unsere Beratung richtet sich an Unternehmen, die CPC-Verfahren nicht isoliert als Verwaltungsangelegenheit verstehen, sondern als Teil einer integrierten Litigation-, Regulatory- und ESG-Strategie.

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